Die erste Nacht auf der Südinsel verbrachten wir bei Dieter und  Karin, unseren Campervan Vermietern. Zur Stärkung gabs ein gutes Frühstück inklusive “Free Range Eggs” :)

Den gestrigen Tag verbrachten wir im Abel Tasman National Park. Am Wharariki Beach konnten wir junge Seehunde beobachten und viele Fotos von der herrlichen Landschaft machen. Dabei liefen wir stundenlang barfüßig durch unterschiedlichste Sandvariationen. Ein völlig anderes Gefühl, als zu Hause in den festen Schuhen ^^

Zusammen am Wharariki Beach

Zusammen am Wharariki Beach

Seal Puppy

Seal Puppy

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Der Schicksalsberg von Herr der Ringe hat es nicht gut mit uns gemeint. Da der gesamte Tongariro Nationalpark von dicken grauen Wolken umschlungen wurde, verbrachten wir dort eine Nacht, in der Hoffnung auf Besserung. Am nächsten Morgen begrüßte uns dichter Nebel, die Sichtweite betrug max. 30 Meter. Selbst wenn wir auf den Berg mittels Lift hätten fahren wollen, bei dem Nebel fanden wir nicht einmal den Sessellift. Da leider mit keiner Besserung in den nächsten Tagen zu rechnen ist, brachen wir auf Richtung Süden und nutzten den verregneten Tag um Kilometer zu machen.

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Heute (Dienstag) stand ganz Neuseeland für zwei Minuten absolut still. Um 12:51 Uhr legten alle ihre Arbeit nieder, um den Opfern des Erdbebens in Christchurch zu gedenken. Auf der Tankstelle hielten die Leute inne und schauten bedrückt zu Boden. Es blieben sogar die Autofahrer stehen und stiegen aus, um am Straßenrand den Opfern zu gedenken. Uns lief es kalt den Rücken hinunter, als wir diesen absoluten Stillstand bemerkten. Auch die Radiosender unterbrachen für zwei Minuten ihre Sendungen, es war lediglich ein Rauschen zu hören. Nach einer gefühlten Ewigkeit erklang sanfte Orgelmusik aus dem Radio, welche einen spätestens jetzt erstarren ließ.

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Servus :)

Nach langem Studium der Freizeitaktivitäten und Touristenattraktionen in und rund um Rotorua probierten wir Freefall Extreme aus. Dabei kann man dank enormer Windkraft fliegen. Schaut vielleicht einfach aus, ist es aber nicht ;)

Eva´s Freefall XTreme

Eva´s Freefall XTreme

Peter´s Freefall XTreme

Peter´s Freefall XTreme

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Auf dem Weg Richtung Auckland besuchten wir eine Kiwi Farm in der Hoffnung, einen der lieben Kiwis zu sehen. Dort mussten wir jedoch die Erfahrung machen, dass Kiwis nachtaktive und sehr scheue Tiere sind. Dank der eingebauten Kamera in der Schlafkoje konnten wir den kleinen Kiwi am Monitor beobachten, der friedlich geschlafen hat.

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Laut letzten Meldungen gibt es durch das Erdbeben in Christchurch knapp 100 Tote und mehr als 200 Vermisste. In der Innenstadt herrscht das totale Chaos. Die Kathedrale wurde gößtenteils zerstört.

Unser gebuchtes Hotel befindet sich mitten im Stadtzentrum gegenüber der Kathedrale. Dies haben wir gestern Abend storniert. Selbst wenn unser Hotel noch steht, ist von einem Aufenthalt in Christchurch abzuraten. Stattdessen können wir unser Wohmobil um zwei Tage verlängern und wir werden erst für den Abflug zum Airport in Christchurch fahren.

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Auf der Rückfahrt von Cape Reinga besuchten wir Waitangi bei Paihia. Hier wurde der Vertrag zwischen den Europäern und den Maoris besiegelt. Dies wird natürlich vermarktet und wir bemühten uns brav Touristen zu spielen ;) Zu Beginn gabs eine Maori Vorstellung mit diversen Tänzen und Gesängen. Da wir die einzigen Gäste waren, wurde das Ganze sehr schnell familiär und wir wurden ins Geschehen miteingebunden “PUKENA!!!!”. Danach besichtigten wir noch das berühmte Wharenui (Maori Haus) bevor es – wie könnte es auch anders sein – durch den Gift Shop nach draußen ging :P

Waitangi - Tribal House

Waitangi - Tribal House

Haka - Wardance

Haka

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Auf dem Weg nach Cape Reinga machten wir einen kurzen Zwischenstopp am 90 Mile Beach, wo gerade die Flut herein kam. Am Nachmittag waren wir dann endlich auf Cape Reinga *freu* Dort fanden wir jedoch hunderte Touristen und dank der dicken grauen Wolken war das Licht fürs Fotografieren mehr als schlecht. Daher bezogen wir “um die Ecke” mit unserem Camper das “Quartier” und warteten die stürmische Nacht direkt an der Küste ab. Um 5 Uhr Früh war Tagwache und die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Bereits vor Sonnenaufgang trafen wir bei Cape Reinga ein und brachten unsere Kameras in Position. Dank der Wetterbesserung schossen wir knapp 2 Stunden Fotos :)

Cape Reinga Lightning House

Cape Reinga Lightning House

Cape Reinga Lightning House

Cape Reinga Lightning House

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auf der Nordinsel konnte man von dem Erdbeben nichts spüren. derzeit befinden wir uns in der Bay of Island (Paihia) und werden in wenigen Minuten zum Cape Reinga aufbrechen (ca. 270km).

Heute früh hat Eva ein tolles Ausblicksfoto geschossen

07:00 Uhr Früh Paihia (NZ)

Morgenstimmung, Aussicht

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Guten Morgen,

uns gehts gut, vom Erdbeben haben wir nichts gespürt. In den Medien und in der Bevölkerung herrscht Betroffenheit. Laut unseren letzten Meldungen wurde der Flughafen (vorübergehend ? ) gesperrt.

Wir werden erstmals ein paar Tage abwarten und uns dann erkundigen, wie weit unser Hotel in Christchurch noch steht. Das steht nämlich mitten im Stadtzentrum gegenüber der Kathedrale …

lg,

Eva & Peter

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